Ernährungsplan nach Dr. Feil

Ernährungsplan nach Dr. Feil

Hallo Ihr Lieben,

schön, dass Ihr hier gelandet seid! Ich kämpfe, wie sicher viele von Euch ebenfalls, mit meinen Pfunden. Ein Kampf, den ich jetzt in den Wechseljahren kaum gewinnen kann. Darum suche ich nach Gegenmitteln. In unserer Tageszeitung wurde am Wochenende wieder das Lauf-Programm nach Dr. Feil beworben. Ich bin mit einer Freundin, die sich auch für das Programm interessiert, zur gutbesuchten Info-Veranstaltung in Oldenburg gegangen. Der große Veranstaltungsraum war voll, und der Moderator Wolfgang Grandjean, einer der beiden Erfinder dieses Programms, sprach sehr informativ über das Konzept.

Hier für Euch schon einmal die Grundsätze dieser Ernährungsform – keine bezahlte Werbung! Eine sehr hilfreiche Seite, wie ich finde.

Mehr Infos über die Dr. Feil Strategie:

(Quelle:  https://www.dr-feil.com/dr-feil-strategie)

„Grundlage der gesunden Ernährung nach Dr. Feil sind:

  • Gemüse, Beeren, Obst in Maßen, viel Gewürze, viel frische Kräuter
  • Hochwertige Eiweißquellen: Tierprodukte aus artgerechter Haltung (Fleisch, Fisch, Rohmilchprodukte)
  • „Fettschlaue Ernährung“: Fette und Öle, die die richtigen Fettsäuren enthalten
  • Wenig Kohlenhydrate (Zucker, Getreide)
  • Verzicht auf industriell verarbeitete Lebensmittel

    Gute Fettsäuren z.B. aus Hering

Neben den Hauptgruppen Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett finden Sie in der Dr. Feil Pyramide auch die Rubriken „Süßungsmittel“, „Süßigkeiten“ sowie „Getränke“. Bei den Süßungsmitteln geben wir Stevia den Vorzug, bei den Süßigkeiten der dunklen Schokolade. Als Getränke empfehlen wir Wasser, Kaffee, Tee (vor allem grünen Tee). Setzen Sie sich bei Ihren Essgewohnheiten jedoch nicht zu stark unter Druck, sondern achten Sie einfach darauf, dass die Lebensmittel von der Basis der Pyramide dominieren und dass nicht zu viele Lebensmittel aus dem oberen Teil der Pyramide auf Ihren Tisch kommen.

  • Die Dr. Feil Ernährung senkt Entzündungen im Körper, stärkt das Immunsystem und sorgt dafür, dass der Körper nicht übersäuert.

Hochwertige Eiweißquellen

Bei Eiweißquellen unterscheiden wir zwischen pflanzlichen und tierischen Eiweißquellen. Dabei spielt besonders bei tierischen Eiweißquellen die Herkunft eine große Rolle. So enthält das Fleisch von Masttieren einen hohen Anteil an Arachidonsäure, die wiederum zu Entzündungen in unserem Körper führt. Ebenso ist das Fleisch von gemästeten Tieren stark mit Antibiotika belastet. Tiere aus Freilandhaltung dagegen entwickeln weniger Arachidonsäure und werden nicht mit Antibiotika versorgt. Achten Sie daher darauf, dass Ihr Fleisch aus artgerechter Haltung stammt. Hochwertige Eiweißquellen sind: Fleisch von Weidetieren (auch bei Pute, Huhn oder Schwein), Fisch, Eier und Milchprodukte.

Milchprodukte

Mein Schwarzbrot mit Quark und Gemüse – ein gesundes Abendessen

Auch Milchprodukte sollten so naturbelassen wie möglich sein. Bei Milchprodukten aus dem Supermarkt gehen nämlich durch starke Verarbeitung viele wertvolle Inhaltsstoffe verloren. So zerstört die Pasteurisierung zahlreiche entzündungssenkende Enzyme und Bakterien, die die Verdauung unterstützen. Ebenso wird durch die Pasteurisierung der Milch die Eiweißstruktur verändert, und dadurch wird sie schlechter verdaulich. Noch weniger zu empfehlen sind homogenisierte Milchprodukte, da bei der Homogenisierung die Fetttröpfchen in feinste Partikel zerschlagen werden und dann für den Darm unnatürlich klein sind. Allein die Homogenisierung erhöht die Allergenität von Milch um den Faktor 20. Die beste Milch ist daher Rohmilch direkt vom Bauern. Gesäuerte Milchprodukte sind zudem besser verträglich als ungesäuerte. Achten Sie auch beim Käse auf Rohmilchprodukte.

Fettschlau

Eine „fettschlaue“ Ernährung ist reich an Omega 3-Fettsäuren und arm an Omega 6-Fettsäuren. Omega 3-Fettsäuren brauchen wir, um unsere Organe vor Schädigungen schützen, die Hormonproduktion anzukurbeln und unser Immunsystem zu kräftigen. Omega-6 Fettsäuren im Übermaß dagegen schwächen das Herz und stören die Verwertung der „guten“ Omega 3-Fettsäuren. In der kalten Küche empfehlen wir daher Olivenöl, Speiseleinöl, Butter, Sahne und Hanfnussöl zu verwenden, zum Kochen und Braten dagegen Bio-Kokosöl, Butterschmalz und Ghee. Omega 3-Fettsäuren sind außerdem enthalten in Fisch, Fleisch von Weidetieren, Nüssen und in dunkler Schokolade mit einem Kakaogehalt über 70 %. Gegenüber früherer Meinung ist Milchfett gesund und kann in größeren Mengen verwendet werden. Sowohl die gesättigten als auch die ungesättigten Fettsäuren aus Milchprodukten sind gut für uns. Kaufen Sie deshalb am besten Käse, Joghurt, Quark und Milch der Vollfettstufe und verwenden Sie keine Milchprodukte der Magerstufe.“

Diese Infos finde ich jetzt sehr interessant – besonders, dass Milchprodukte, wie ich sie mag, nicht verteufelt werden!

Griechisches Olivenöl - natürlich nur das kaltgepresste!
Kaltgepresstes Olivenöl aus Kreta

Mein Plan, um noch gesünder zu leben und abzunehmen:

Wir versuchen ab sofort, unsere Ernährung noch weiter in diese Rechnung umzustellen!  Diäten finde ich schwierig – ich habe einfach keine Lust, auf alles Leckere zu verzichten. Ich mag es nicht, Kalorien zu zählen. Daher sind wir seit Jahresanfang Mitglied in einem Sportverein, und ich mache jetzt an 4 Tagen in der Woche Sport. Ob ich dazu auch noch ein Lauftraining beginne, entscheide ich, nachdem ich mir den Vortrag Anfang Februar dazu angehört habe. Update  08.02.2020: Ich habe mich für 2020 gegen das Laufprogramm entschieden. Mir macht es gerade so viel Spaß, im Verein und gemeinsam mit meinem Mann Sport zu machen. Aus Zeitgründen wäre ein zusätzliches Laufprogramm dabei zu aufwendig. Aber wir halten uns an die Ernährungsvorschläge, die ich sehr sinnvoll und gut umsetzbar finde. Das Meiste machen wir bereits. Und meine Freundin beginnt bereits in 2020 mit dem Lauf- und Ernährungsprogramm nach Dr. Feil. Da bin ich sehr gespannt!

Mein Plan: Fasten nach Buchinger, danach die Ernährungsgrundsätze von Dr. Feil befolgen!

Ich habe jetzt 13 Tage nach Buchinger gefastet und esse seit einer Woche nach der Dr.-Feil-Ernährung. Direkt nach dem Fasten war ich 5 kg leichter, davon ist 1,5 kg wieder da. Heißt also , fast 2 Wochen Fasten und 3,5 kg dauerhaft verloren. Ein großer Erfolg, der auch jetzt, nach einer Woche, da ist. Mehr darüber, wie es geht, steht hier:   Franzi`s Fastenwoche – ab und zu mal fasten tut gut! Fasten tut mir immer sehr gut und ist ein sehr gute Einstimmung auf eine Ernährungsumstellung. Ich werde hier weiter berichten!

Euch wünsche ich ebenfalls einen guten Start bei der Umsetzung Eurer Vorsätze für das Neue Jahr.

Eure Franzi!

Ich koche gerne – und ich esse gern….

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Gesundes Gemüse – das ist auf jeden Fall erlaubt!

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