Fasten ab 50 – unsere Erfahrung mit Heilfasten nach Buchinger

Fasten Ü 50
Fasten Ü 50

Hallo Ihr Lieben,

um fit zu bleiben, probieren mein Mann und ich immer wieder bewusst neue Routinen aus. Bewegung gehört dazu, vernünftige Ernährung sowieso – und seit einigen Jahren auch etwas, das viele skeptisch macht: Wir fasten.

Meistens zweimal im Jahr für jeweils eine Woche. Kein Essen, keine Ausnahmen, kein „nur ein kleiner Bissen“.

Nicht als Diät. Nicht aus Fanatismus. Sondern als bewusste Pause.

Warum wir mit 50 überhaupt fasten

Mit zunehmendem Alter merkt man: Der Körper reagiert anders.

  • Gewicht bleibt schneller hängen
  • Portionen werden größer
  • Genuss wird zur Gewohnheit

Für uns ist die Fastenwoche eine Unterbrechung. Ein klarer Schnitt. Mehr Bewusstsein. Mehr Struktur.

Nicht mystisch. Nicht dogmatisch. Sondern diszipliniert.

Was ist Heilfasten nach Buchinger?

Wir fasten nach dem klassischen Buchinger-Prinzip. Unser Leitfaden ist das Buch
Heilfasten nach Buchinger*.
Dort ist der Ablauf verständlich erklärt – vom Entlastungstag bis zum Kostaufbau.

Der Ablauf besteht aus:

  • 1 Entlastungstag
  • 5 Fastentagen
  • 2 Aufbautagen

Während der Fastentage gibt es bei uns:

  • selbstgekochte Gemüsebrühe
  • verdünnte frisch gepresste Säfte
  • viel Wasser und Kräutertee

Unsere persönlichen Anpassungen

Streng genommen gehört Kaffee nicht dazu. Wir trinken trotzdem morgens eine Tasse Kaffee mit etwas Milch.

Warum? Weil es für uns funktioniert. Seit wir das so machen, haben wir weder Kreislaufprobleme noch Kopfschmerzen. Das ist keine Empfehlung für alle – sondern unsere Erfahrung.

Darmreinigung zu Beginn der Fastenwoche

Am ersten Fastentag verwenden wir traditionell
Glaubersalz
zur Darmentleerung. Nicht lecker – aber mit Zitronensaft drin geht es.

Zusätzlich machen wir während der Woche ein bis zwei Einläufe – meist gegen Ende – zur Reinigung des Enddarms. Dafür nutzen wir ein einfaches
Einlaufgerät.

Jeden Mittag machen wir außerdem einen Leberwickel. Die Anleitung dazu steht im Fastenbuch. Ob das medizinisch zwingend ist? Darüber kann man diskutieren. Für uns gehört es dazu. Ich habe vor Jahren einmal einen begleiteten Fastenkurs mit einer Fastenleiterin gemacht. Und da habe ich es gelernt und wende den Wickel seitdem beim Fasten an.

Wie fühlt sich Fasten ab 50 an?

Die ersten zwei bis drei Tage sind die schwierigsten. Der Hunger ist weniger das Problem – es sind die Gewohnheiten.

Danach wird es deutlich ruhiger. Der Körper stellt um, der Kopf auch.

Wir gehen täglich mindestens fünf Kilometer spazieren und bleiben moderat aktiv. Kein Hochleistungssport, aber auch kein Stillstand.

Verliert man beim Fasten Muskelmasse?

Ja, ein gewisser Muskelabbau kann stattfinden – besonders ohne Bewegung.

Gerade ab 50 ist Muskelmasse wichtig für Stoffwechsel und Stabilität. Deshalb bleiben wir aktiv und achten nach dem Fasten bewusst auf eiweißreiche Ernährung.

Wie viel Gewicht verliert man beim Fasten wirklich?

Nach acht Tagen habe ich beim letzten Fasten etwa 3,5 kg verloren, mein Mann rund 5 kg. Dabei habe ich mehr Reserven :-).

Ein Teil davon ist Wasser – das muss man ehrlich sagen.

Entscheidend ist nicht die Zahl auf der Waage, sondern was danach passiert.

Warum der Kostaufbau entscheidend ist

Viele unterschätzen diese Phase. Entscheidend ist der Aufbau danach. Wer hier wieder in alte Muster fällt, verliert den Effekt schnell.

Uns hat besonders das Buch

Richtig essen nach dem Fasten – ein sehr sinnvoller Ratgeber für alle, die zum ersten Mal fasten

geholfen. Gerade beim ersten Mal ist eine klare Struktur Gold wert.

Fasten mit 50
Fasten mit 50

Was Fasten kann – und was nicht

Fasten kann:

  • Essgewohnheiten unterbrechen
  • Bewusstsein für Hunger stärken
  • mentale Disziplin fördern

Fasten kann nicht:

  • dauerhaft schlechte Ernährung ausgleichen
  • Wunder bewirken
  • alle Stoffwechselprobleme lösen

Ist Fasten ab 50 sinnvoll?

Für uns ja – wenn es bewusst und verantwortungsvoll durchgeführt wird. Wir sind mittlerweile geübt – und es wird auch einfacher – der Körper kennt es schon.

Fasten ab 50 – was wir beachten

  • Moderate Bewegung statt Extremtraining
  • 2–3 Liter Flüssigkeit täglich
  • Langsamer Kostaufbau
  • Eiweißreich essen nach dem Fasten
  • Keine Crash-Diät-Erwartung

Merke: Fasten ersetzt keine dauerhaft vernünftige Ernährung.

Wer Vorerkrankungen hat oder Medikamente nimmt, sollte ärztlich Rücksprache halten.

Fazit: Bewusst statt dogmatisch

Fasten ist für uns kein Trend, sondern ein Ritual. Eine Pause. Eine Erinnerung daran, dass Genuss nicht selbstverständlich sein sollte.

Wir fühlen uns danach leichter, strukturierter und bewusster im Umgang mit Essen.

Nicht magisch. Aber wirksam.

Eure Franzi (alias Irene)


Unsere Fasten-Empfehlungen im Überblick

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